Elena Fredo

Elena Fredo: 1. Entwurf

Elena war als schusselige, naive Gelehrte geplant, die mit Männern nichts am Hut hat. Nach dem ersten Con war sie verheiratet und beim dritten Con hat sie sogar gewisse Zweideutigkeiten verstanden (nicht alle, aber einige).

Sie versteht zwar immer noch nicht, was am Vollzug so toll sein soll, weiß auch nicht, warum manche Menschen Eier haben (angeblich sie auch, allerdings versteht sie das am allerwenigsten), und vergisst minütlich, wo sie ihre Stifte hingetan hat (meistens an den Hut), aber ich habe das Gefühl, der Tross färbt so langsam ab.

Sie kommt aus einer doch recht gut betuchten Händlerfamilie und ist das Kleinod ihres Vaters, Leonardo Fredo (Sie ist die einzige Tochter nach zwei Söhnen. Der Älteste, Albertus, leitet zusammen mit ihrem Vater die Geschäfte und der Mittlere, Frederik, fährt als Kapitän im Auftrag des Vaters zur See.). Daher durfte sie auch auf der Universität zu Dascon in Dascon Stadt studieren und musste nicht irgendeinen komischen Jüngling oder Altling heiraten.
Deshalb ist es auch umso verwunderlicher, dass sie jetzt doch verheiratet ist. Mit dem Waybel Andreas Fredo, geb. Lotter.
Wie das geschehen konnte, ist mir allerdings immer noch unklar. Wahrscheinlich zuviel Schnaps. Allerdings findet sie ihre Ehe gar nicht mal so schlecht. Das könnte daran liegen, dass sie ihren Mann seit mehreren Monaten nicht mehr gesehen hat.

Elena in natura

Ihr ganzes Interesse gilt der Wissenschaft und der Natur. Sie will wissen, wie die Welt funktioniert, und warum. Die Wissenschaft steckt dabei noch sehr in den Kinderschuhen und vieles, was gelehrt wird, ist eigentlich nur reine Spekulation. Aber man munkelt von neuen, revolutionär-ketzerischen Theorien und Methoden. Jüngst durfte sie durch ein Teleskop, eines dieser neuen technischen Wunderwerke, schauen und erblickte damit Dinge, die sie in ihren künsten Träumen nicht gewagt hätte zu sehen.

Allerdings ist Elena Ceridin. (Ihre Mutter achtete sehr darauf, dass Elena ceridisch erzogen wurde.), und mitunter ist es schwer für sie gewisse wissenschaftlichen Ansichten, die auch noch sehr logisch erscheinen, mit der cerdidischen Ansicht in Einstimmung zu bringen. (Denn natürlich ist die Erde der Mittelpunkt der Welt und natürlich ist sie flach!)

Eine etwas verstimmte Elena von Kopf bis Fuß

Eine etwas verstimmte Elena von Kopf bis Fuß
(C) Norbert Fleck

Die Idee zu ihr habe ich seit meinem zweiten Con. Elena ist von den Interessen her einfach ich, aber vom Charakter eher anders.
Ihre Premiere war Anfang Oktober ’10 auf der Herbstturney als Schreiberin im Tross des Ritters Ulrich de Sevigny von Reichenstein, mit dem sie seither umherreist.

Es macht Spaß sie zu spielen, meistens. Ich mach gerne die Schreiberin. Es macht Spaß das Naivchen zu spielen, wenn ich es denn hinkriege (das ist nicht leicht, wenn man eigentlich eher lachen will). Seit kurzem ist auch geklärt, dass sie keine Magd ist, sondern Studierte. Das ist nicht ganz trivial für das Setting, was wir bespielen. Und nicht ganz leicht umzusetzen, wenn das Umfeld nicht mitspielt. Aber es ist machbar. Ich bin auf das nächste Con gespannt.

Durch sie habe ich mich übrigens intensiver mit der Geschichte der Physik befasst (ein sehr interessantes Thema), und vorallem Physik im Mittelalter, besonders, das Wissen, das die Leute damals schon hatten, und welches noch nicht.

Stand:
Gewandung: Ist eigentlich fertig: Ein Unterkleid, zwei Überkleider (jeweils mit passender Kopfbedeckung), ein Schulterkragen (mittlerweile bestickt) und ein sehr warmer, langer, wunderbar weicher und einfach gemütlicher Mantel, sowie die dazu passende Gugel. Es fehlt noch ein langes Wollkleid für kältere Tage, aber da habe ich noch keinen passenden Schnitt gefunden. Zusätzlich ist eine ärmellose Robe geplant, mit Stehkragen.
Ich versuche in der Gewandung das Gelehrtenhafte einzuarbeiten. Meine Kopfbedeckungen sind z.B. keine einfachen Hauben, wie Mägde sie tragen. Und das eine Überkleid ist angelehnt an eine Cotehardie mit sehr vielen Knöpfen vorne, etwas, was einfache Leute nicht tragen würden. Ich glaube, das gelingt mir ganz gut.
Ausrüstung: Mittlerweile hat sich schon ein bißchen was angesammelt. Eine wunderschöne Schreiberkiste mit verschiedenen Tinten, und Siegellacken und Siegeln, und Zeug (obwohl, von so einem Zeug kann ich eigentlich nicht genug haben), und ihr ganz besonderer Stolz, ihr Wetterglas! Ein schönes Experiment, mit dem man den Luftdruck beobachten kann.
Ich hätte gerne noch ein Experiment, das man irgendwo aufstellt und ein großes Trara drum machen kann. Aber da habe ich noch keine großartigen Ideen, was das sein könnte und was interessant für andere Spieler ist. (Besonders das Letztere ist wichtig.)
Und irgendwann soll sie noch ein Teleskop bekommen. Das wäre die Krönung. Eine Sternenkarte hat sie schon.

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