Mein Larpjahr 2017

Dieses Jahr werde ich auf den meisten Larps und MA-Veranstaltungen sein, wie noch nie zuvor in einem Jahr. Ich glaube, mein Rekord bisher ist 5 Veranstaltungen. Dieses Jahr werden es acht, vielleicht sogar zehn. Und fast immer mit einem anderen Charakter.

Veranstaltung Nr. 1: Freienfelser Ritterspiele

Letztes Jahr war ich mit 6 Freunden als Mittelaltergruppe auf einem sehr kleinen, aber feinem Mittelaltermarkt. Das hat uns so gut gefallen, dass wir eine MA-Gruppe gegründet haben. So richtig mit Zeitangabe (1450 +- 10 Jahre) und so authentisch wie möglich.
Ich hätte ja nie gedacht, dass ich sowas machen würde. Also, so authentisch wie möglich alles. So richtig A halt, so hardcore A. Mit Gewandung nähen nach Funden und alles per Hand und die richtigen Stoffe und all das. Aber ich freu mich drauf! Meine Gewandung für die Gruppe ist mittlerweile geplant und wird spätestens nächstes Jahr angefangen. Mit Handnähten und allem.

(Also, so streng wie sich das jetzt anhört, ist das bei uns gar nicht. Wir haben halt gesagt, wenn wir uns was neues machen, dann schauen wir, dass es zu der Zeit passt. Ich ergreife damit nur die Gelegenheit es so authentisch wie es mir möglich ist zu machen.)

Für den nächsten Markt haben wir uns dann für eine der ältesten und größten Mittelalterveranstaltungen angemeldet. Warum auch nicht. Dort soll es ca. 3000 Schausteller geben. Groß ist es damit definitiv. Ich bin sehr gespannt und ich freu mich auf die ganzen Händler und Gruppen. Mein Geldbeutel freut sich nicht, denn ich werde definitiv einiges kaufen. Einfach, weil man ja sonst keine Gelegenheit dazu hat. Auf alle Fälle steht Stoff auf meiner Liste.

To-Do: nicht viel; an meiner bisherigen Magdgewandung will ich noch die Schnürringe austauschen, ansonsten habe ich alles.

Veranstaltung Nr. 2: Call to Arms

Letztes Jahr war ich zum ersten Mal mit meiner Baronstochter Danielle als SC unterwegs. Und zwar auf dem Call to Arms. Wir waren insgesamt fünf Leute, wobei wir am Samstag noch Besuch von einer befreundeten Familie bekommen haben. Das war so schön, dass wir das dieses Jahr noch mal machen. Und unsere Gruppe wächst. Wir sind mind. 6 Leute und haben diesmal sogar einen Koch dabei. (Letztes Jahr hat das mein Truchsess gemacht, der wunderbar gekocht hat.)

Ich freue mich drauf. Das wird einfach ein entspanntes Wochenende mit lieben Leuten, gutem Essen, hoffentlich gutem Wetter und was zum Angucken ist auch geboten.

To-Do: Die Ansteckärmel für mein eines Oberkleid sind mittlerweile auch fertig. Wenn mich die Muße packt, mach ich vielleicht noch den ärmellosen Surcote für abends, wenn es kälter wird, und den ich schon länger auf dem Plan habe. Aber ein Muss ist das nicht. Ansonsten ist Danielle soweit ausgestattet. Klar, ein Unterhemd mehr ist immer schön, aber da gibt es grad dringendere Sachen.

Veranstaltung Nr. 3: Einhorn Turney

Der Ritter will mal wieder bei einem Turnier mitmachen und diesmal kann ich als Elena Fredo sogar mitkommen. Yeah. Wir sind diesmal ein sehr großer Tross 15-20 Leute! So soll es sein. Und wenn die Con nichts wird, machen wir einfach unser eigenes Spiel. Ich weiß noch nicht so genau, was meine Agenda für Elena wird oder ob sie überhaupt eine Agenda haben soll. Sie ist ja Schreiberin und Gelehrte. Schön wäre es, wenn ich ein bisschen experimentieren kann, aber das sollte auch für Zuschauer interessant werden. Aber wahrscheinlich werde ich vorher gar nicht soviel Zeit haben, um etwas vorzubereiten.

To-Do: Eigentlich nichts. Für Elena steht zwar an Kleidungsstücken das ein oder andere auf der Liste, aber das sind so good-to-have Dinge.

Veranstaltung Nr. 4: Die Lagerey

Mit der anderen Mittelaltergruppe, mit der ich letztes Jahr zum ersten Mal unterwegs war, werde ich dieses Jahr auch wieder auf die Lagerey gehen. Die Lagerey ist kein MA-Markt, sondern eine Gelegenheit für MA-Gruppen sich zu treffen und ohne Zuschauer „Markt“ zu machen. Vor der ersten Lagerey hatte ich Sorge, dass mir langweilig sein wird, weil es keinen Plot gibt. Aber mir war zu keinem Augenblick langweilig. Vielmehr konnte ich mich wunderbar entspannen. Ich hatte ein paar Nähsachen mit, an denen ich gearbeitet habe. Und wenn ich keine Lust mehr aufs Nähen hatte, bin ich herumspaziert und habe geschaut, was die anderen Lager so machen, oder es gab Essen und abends hat man sich in die Taverne gesetzt und hat neue Leute kennengelernt. Und den Zuber konnte ich auch genießen.

To-Do: Mir Nähzeug zurechtlegen, an dem ich auf der Lagerey arbeiten kann.

Veranstaltung Nr. 5: Drachenfest – Kupferlager

Ich gehe dieses Jahr wieder aufs Drachenfest, nach zwei Jahren Abstinenz. Aber nicht zurück ins blaue Lager, sondern zum Erzfeind, ins kupferne Lager. Ein Freund, der da schon seit Ewigkeiten bei der Torwache ist, hat mich endlich überzeugt. Er und die Tatsache, dass Vincenca den kupfernen Avatar spielt.

Als Charakter habe ich mir eine Gelehrte ausgedacht, die sich auf Tiere spezialisieren will. Besonders auf Großwild, Monster und „Fabelwesen“. Und ganz besonders haben es ihr die geflügelten Echsen angetan.

Ich bin gespannt darauf, ob mir das Kupferspiel überhaupt gefällt. Ich will versuchen, dass nicht alles so ernst zu nehmen. Also, nicht auf Teufel komm raus Kupfermissionar spielen und/oder den Kupfernen rauslassen, sondern einen recht bodenständigen, pragmatischen Charakter spielen.

To-Do: Komplette neue Gewandung für Annabelle Schlotterblume. Plus Gelehrtenzeug (Bücher, evtl. einen Käfig mit irgendeinem Tier drin.)

Veranstaltung Nr. 6: Epic Empires

So ganz ist das noch nicht in Stein gehauen, dass ich dieses Jahr dahin gehe. Ich muss da mal bei einer gewissen Person nachhaken. Aber hin will ich auf jeden Fall und wenn es klappt, werde ich mit Helena dort sein und Teil einer Schauspieltruppe machen.

To-Do: Helena ist eigentlich auch soweit fertig. Bei ihr stehen auch ein paar neue Gewandungsteile auf der Liste, aber auch die sind ein good-to-have, kein Muss.

Veranstaltung Nr. 7: Ich habe vergessen wie es heißt, aber es ist eine Woche später als das EE und auch auf dem Utopion

Auf diese Abenteuercon gehe ich mit Fokke und dem Schwarzen Turm. Das SC:NSC- Verhältnis ist auf 1:1 ausgelegt, da bin ich sehr gespannt drauf. Ich gebe zu, ich habe ein bißchen Angst, dass wir einfach nieder gemacht werden können. Na, schaun wir mal.

Auf dieses Con gehen vier Kleinkinder bei uns mit (zum Teil sind es sogar noch Säuglinge). Das find ich super. Ich finde, wenn sich die Con für Kinder eignet, sind Kinder eine große Bereicherung. Solange sie sich halt benehmen (Damit meine ich nicht die ganze Zeit brav in der Ecke sitzen und ja keinen Mucks machen. Im Gegenteil. Kinder sollen spielen und Teil des Spiels werden. Aber bei Kämpfen haben sie nichts verloren und sonstige Anstandsregeln sind auch auf Larp zu befolgen (anderer Leute Dinge sind andere Leute Dinge, etc.))

To-Do: Fokke soll noch eine Garnache bekommen. Die will ich bis dahin schon noch fertig machen. Außerdem braucht sie noch einen eigenen Köcher und eigentlich ist auch ein Gürtel geplant und die Ärmel der Jacke wollen auch irgendwann gemacht werden. Und die Hose will ich doch noch mal überarbeiten. Ihr seht, einiges zu tun. Aber nicht alles ein Muss.

Veranstaltung Nr. 8: Resistopia

Ein SiFi-Larp, das in der näheren Zukunft spielt, in der die Menschheit fast von Aliens ausgelöscht wurde. Der Rest der Menschheit hat sich aber zusammen getan, um Widerstand zu leisten.
Mein erstes nicht-Fäntelalter-Larp. Hui! So wage Ideen für meinen Charaktere habe ich schon. Evtl. wird es eine Art Radioreporterin und bei Widerstand habe ich immer Prinzessin Leia im Kopf. Die werde ich sicherlich als Inspiration benutzen. Ansonsten habe ich keinen blassen Schimmer, auf was ich mich da einlasse. Ich lass mich überraschen.

To-Do: Einen Charakter bauen, inkls. Persönlichkeit, „Beruf“ und natürlich abgetragenen Klamotten.

Evtl. Veranstaltung Nr. 9: Irgendein Jubiläum auf dem Platz, wo auch das Call to Arms stattfindet

Das evtl. bezieht sich darauf, dass evtl. dort Krabats Badehaus aufschlägt und das wäre die Gelegenheit für mich mal wieder Bademagd zu spielen.

To-Do: Helena soll eigentlich endlich mal eine Bademagd-Gewandung bekommen, alles in blau-weiß gehalten. Das wäre schon mal ein Grund damit anzufangen.

Evtl. Veranstaltung Nr. 10: Ein Con von den Liebensteiner Schwestern im November

Auf dem könnte ich Danielle spielen, da würde ich aber nur hingehen, wenn ich ein, zwei Leute als Gefolge mit dabei habe. Danielle ohne Gefolge geht nicht.

To-Do: Gefolge fragen, ob es mitkommen will.

 

 

Das ist eine ordentliche Liste. Ich freu mich auf jede einzelne Veranstaltung. Auf das Resistopia ganz besonders, weil es wirklich etwas ganz neues für  mich sein wird. Vor allem will ich da versuchen, wirklich 24/7 IT zu sein. Bzw. mich an die OT-Bereiche zurück zu ziehen, wenn es mir IT zu viel wird.

Normalerweise bedeutet für mich ein 24/7 IT-Con nicht per se, dass ich 24/7 IT bin. Da gibt es die Augenblicke, die man duschen geht. Oder die zwei Stunden morgens, die man manchmal braucht, um überhaupt wach zu werden, obwohl der eigene Charakter eigentlich schon längst im Wald verschwunden wäre (oder sonst was gemacht hätte). Oder auch, wo man mit Freunden kurz abseits über OT-Dinge redet.

Das würde ich gerne bei diesem Con vermeiden und schauen, ob ich mich so richtig in diese Welt einfinden kann.

Bei dieser Con erwarte ich, dass es anstrengend wird und stressig und ungemütlich. Und ich will rausfinden, ob das was für mich ist.

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Raginhilt „Fokke“ WIP – Die Jacke – Der Anfang

So, über Twitter habe ich es schon angedeutet, ich bin gerade dabei die Jacke für Fokke zu nähen. Ich arbeite am besten unter Zeitdruck, also habe ich mich drei Wochen vor dem Larp dazu entschieden diese Jacke UNBEDINGT fertig zu machen. Okay, zumindest der Westenteil davon. Ähnlich wie bei Honoratia will ich die Ärmel zum Annesteln machen.

Das erste, was gemacht werden musste, war ein Schnittmuster zu konstruieren. Wie immer bei einem etwas komplizierterem Teil. Und diese Jacke ist schon relativ kompliziert. Bzw. so wie bei der Hose, wollte ich auch hier viele Details einarbeiten.

fokke_jacke_zeichnung

Gleichzeitig wollte ich auch mit verschiedenen Stoffen arbeiten und als Verschluss gibt es viele Knopfschließen. (Ich wollte mal wieder keine tausend Knopflöcher nähen.) Hier das Material, was ich über das letzte Jahr so zusammen getragen habe (wenn ihr die Bilder größer sehen wollt, einfach draufklicken):

fokke_jacke_stoff1Unten links ist der Hauptoberstoff. Ich habe ihn gesehen und wusste fast sofort, der wird es. Der ist gewebt, das Muster sieht aber einem Strickmuster sehr ähnlich. Es hat was von sehr kleinen Schuppen.

Rechts ist der Stoff, aus dem ich die Hose und die Kapuze gemacht habe. Den werde ich für einzelne Teile der Jacke verwenden. Ihr werdet schon sehen.

Und der dritte Stoff, oben links, ist ein wunderschöner grüner Wollstoff, den ich für die Garnache für Fokke gekauft habe. Aber ich habe genug, dass ich damit auch ein paar Teile der Jacke nähen kann.
Eigentlich hatte ich dafür einen anderen Stoff vorgesehen, aber der ist mir beim Vorwaschen an einigen Stellen etwas verfilzt. Und da ich nicht weiß, ob sich dieses Verhalten bei einer evtl. Waschung der Jacke sich weiter fortführt, habe ich ihn aussortiert.

In der Mitte liegen noch die Lederknöpfe und eine Düntelschnur aus der Wolle von den Stulpen. Die Knöpfe sind mit 16 mm (kleiner gab es sie nicht) mir immer noch etwas zu groß und zu klobig. Ich habe aber keine anderen gefunden, jetzt werden es halt die. Die Schnur ist für die Schließen, die ich eigentlich aus dem Hosenstoff machen wollte. Eine Probeschließe hat aber gezeigt, das wäre total doof geworden, also nehme ich jetzt die Schnur.
(Als ich die gemacht habe, wollte ich eigentlich nur die Wolle aufbrauchen, jetzt wird sie sogar noch verwendet, yeah.)

fokke_jacke_stoff2Hier nochmal zwei Detailbilder:

fokke_jacke_stoff3

Was fehlt? Ah ja, das Futter und der Schnitt: Bitte schön:fokke_jacke_futterstoff

Gesammelt_schnitt 

Das Futter hat ein sehr schönes Leinwandbindungsmuster, bei dem Kett- und Schussfaden immer doppelt liegen. (Die Farbe auf dem Foto trifft es nicht wirklich. Der Stoff ist nicht so gelbstichig.)

Bei dem Schnittmuster habe ich meine Burdasammlung durchgeschaut, um einen ähnlichen Schnitt zu finden, den ich abwandeln kann. Das mach ich oft, einen Schnitt abändern. Für mich funktioniert das sehr gut.

Hier musste ich jetzt einen Schnitt finden, der zum einen Prinzessnähte und Raglanärmel hat. Ich wurde fündig im Schnittmuster Bluse 110 aus der Burdastyle 9/2014. Das hat den zusätzlichen Vorteil, dass es tailliert geschnitten ist und die Jacke wollte ich ja recht körpernah.

Das Anpassen des Schnittteils inklusive Kragenkonstruktion hat drei Probeteile gebraucht. Ich werde hier jetzt nicht ausführen, welche Änderungen ich gemacht habe.  Mittlerweile habe ich schon einige Übung darin, dass ich das meiste intuitiv und automatisch arbeite. Hier etwas Weite wegnehmen und dort zwei Schnittteile zusammen kleben und dort eine neue Naht einsetzen. Das mache ich währenddessen, das kann ich auch schlecht dokumentieren.
Über manche Dinge muss ich mir dann eine Weile Gedanken machen. Wie beim Kragen. Aber irgendwann bekomme ich dann eine Idee oder weiß, wo ich nachschlagen kann. Oder probiere erst einmal ein paar Dinge aus.

Zurück zum Schnittmuster und was die einzelnen Teile sind:

  1. Mittleres Vorderteil.
  2. Seitliches Vorderteil
  3. Seitliches Rückenteil
  4. Mittleres Rückenteil (wird im Stoffbruch zugeschnitten)
  5. Raglanschultern
  6. Kragen (wird im Stoffbruch zugeschnitten)

Nummer 2 und Nummer 4 werden beim Oberstoff noch weiter zerteilt und mit dem mittleren Rückenteil (4) habe ich eh noch was besonderes vor.

Das war es für heute. Ich versuche reichlich Fotos zu machen während ich nähe.

Raginhilt „Fokke“ WIP – Gesammeltes

Lang ist es her, dass ich was zu Fokke geschrieben habe. Ich gebe zu, in der Zeit ist auch nicht soviel passiert. Aber ein bisschen schon und das will ich heute präsentieren. Folgendes ist bisher dazugekommen.

Das sind zum einen die Stiefel, die ich mit dunkelbrauner Schuhcreme etwas dunkler gemacht habe. Dann habe ich mir einen kleinen Dolch zugelegt, der in die Stiefel rein kommt. Für den Notfall, ihr wisst schon.
Zwei Hemden sind auch dabei. Das eine (rechts) habe ich neu genäht (aus einem wunderschönen Leinen), das andere (links) habe ich letztens in meinem Schrank gefunden und zusammen mit dem Tuch (das früher sehr grün war) mit Braun übergefärbt. Das Tuch hat dadurch einen schönen dunkelgrünen leicht bräunlichen Ton bekommen.
Und letztens kamen dann noch die gestrickten Stulpen hinzu.

Hier einiges nochmal einzeln.

Die Farbe des Leinenhemds ist eigentlich gar nicht so grau, sondern hat vielmehr die Farbe des Stickgarns.


Obwohl man später die Stickerei am Saum bei diesem Hemd gar nicht sehen wird, finde ich es trotzdem ein schönes Detail.

Was fehlt noch für Fokke?

  • die Jacke (ist in Arbeit)
  • die Garnache (Stoff ist gekauft)
  • Gürtel (Idee und Leder ist vorhanden)
  • Armbrust (ist bestellt)
  • zweites Leinenhemd (Stoff ist gekauft, Schnitt wird vom braunen Hemd übernommen)

Epic Empires 2016 – Review

So langsam wird das Epic zu einer sehr gemochten Konstanten in meinem Larpleben. Auch dieses mal war ich wieder mit Honoratia im Pulvergraben und habe es dort sehr genossen. Es gab zwar einige Tiefen, aber, um ein kleines Fazit vorneweg zu nehmen, die Höhen haben für mich überwiegt.

OT-Kram

Anmeldung über die Pulvergraben-Orga lief wieder super. Bei Nachfragen wurde auch sehr nett geantwortet. Danke an Euch, dass ihr das so toll macht!

Ein Lob geht auch an die EE-Orga. Man hat gemerkt, dass sie sich sehr bemüht haben die Informationen an die Leute zu bringen (Infos beim Check-In, in der Stadt und bei den Sanitätseinrichtungen überall OT/IT-Informationen, gute SL-Ansprache) und die Probleme mit den Klos (wo sie dieses Jahr echt Pech hatten irgendwie) haben sie in meinen Augen zügig bearbeitet. Und als ich einmal die Orga selbst brauchte, war diejenige super nett und hilfsbereit.
Da ich auf dem Epic nie eine SL brauche, habe ich sie auch nicht vermisst. Ich finde es sehr angenehm, dass sich die SL eher im Hintergrund aufhält.
Klos und Duschen waren, wenn sie offen waren, auch ordentlich. Und bei den Duschen musste ich mich nie anstellen. Super.
(Dieses mal gab es nur viel seltener vergessenes Toilettenpapier auf den Toiletten. Da war ich von den Jahren vorher sehr verwöhnt von ^_^)

Einziger Knackpunkt (und den habe ich seit Anfang an), ich verstehe einfach nicht, warum man heutzutage sein Ticket noch unbedingt ausdrucken muss und es nicht als PDF auf dem Smartphone herzeigen kann. Und Ticketbetrug ist für mich kein Argument, sorry. Dafür ist doch der Ausweis da.

PS.: Wie Antonia unten in den Kommentaren liebenswerterweise erläutert hat, liegt das Unbedingt-Ausdrucken daran, dass der Scanner keine Smartphone-Oberflächen abscannen kann. Mit der Erklärung kann ich leben. 🙂

Pulvergraben

Ach, was soll ich sagen, einfach: ❤ ❤

Das Lager war diesmal keine Sackgasse, sondern machte mehrere Kurven und mündete dann im Orientviertel, was ich eine sehr schöne Neuerung fand. Nicht jeder hat sie gefunden, weil die Kurve an einer Stelle (zwischen Hauptmannstisch und Mannschaftstisch) doch recht eng war und es nicht ersichtlich war, dass es da weiter ging, aber das hat dem ganzen auch ein bisschen Charme verliehen.
Ansonsten fand das Grabenleben vorwiegend am Hechtsprung statt, dem größeren Platz im Herzen des Lagers, an dem auch das Moustache (mit der besten Schokolade), das Handelskontor und das Arsenal war. Ein schöner Fleck um da zu verweilen. Abends hat man die Leute dann am Mannschaftstisch getroffen (das hatte ich letztes Jahr vermisst). Danke an die Gruppe, dass sie die Tische für die Allgemeinheit freigegeben haben!

Das Moustache bestand dieses Jahr (leider) aus einer schwarzen Jurte. Durch den niedrigen Eingang und die Dunkelheit fand ich es nicht ganz so einladend. Großer Vorteil war aber, man konnte darin rauchen. Ich selber bin zwar Nichtraucher, aber Honoratia raucht hin und wieder mal gerne eine Zigarre. Das konnte ich dann Freitagabend schön im Zelt machen.

Das Leben im Pulvergraben zeichnet sich auch besonders durch die vielen lieben Leute aus, von denen ich dieses Jahr einige (noch) näher kennenlernen durfte. Leute, ich mag euch total gerne und spiel mit euch total gerne!
Ein bisschen mehr IT-Konflikt (war dieses Jahr sehr harmonisch fand ich) hätte schon sein können, aber besser so, als OT-Zwist. Für den nächsten Pulvergraben muss ich vielleicht mal mit dem ein oder anderem vorher was absprechen (Ich bin da nicht so der spontane Typ, aber wenn ich so was einplanen kann…)

Drillübungen habe ich zwei mitbekommen. Die erste fand Donnerstag statt, bei der es gefühlt(!) den halben Tag gedauert hat, bis wir endlich losgingen. Das kann man anders handhaben. Lag auch ein bisschen daran, dass die Leute so kleckerweise zur Musterung kamen, die davor war und unser Hauptmann sich auch gerne nochmal von einer Delegation ablenken ließ. Hier ein kleiner Rüffel an die Pulvergrabenorga, die ja selbst in der SL-Ansprache gesagt hat, dass sie Drillübungen machen will, dass man dann nicht bis ewig wartet, sondern sich an seine eigenen Ansagen hält. Wie gesagt, ein kleiner Rüffel, weil am Tag drauf funktionierte das gefühlt schon besser (da hätte ich die Drillübung fast verpasst, weil ich zu spät ins Lager gekommen bin. Aber das wäre mein Pech gewesen.)
(Arg, ich merke gerade, dass ich echt schlecht bin in Kritik geben, mir ist das grad nicht ganz so angenehm das zu schreiben. Na ja, Mimimi auf hohem Niveau und so.)
Was ich vielleicht sagen will, wenn man eine Drillübung ansetzt, dann frühzeitig kommunizieren, wann sie ist und dann bitte nicht ewig warten. Wenn nicht alle da sind, dann hat der Rest halt Pech gehabt. Den Anspruch, alle mitzunehmen, ist halt sehr schwer zu erreichen. Ich habe letztes Jahr festgestellt, dass Drillübungen auch in kleinen Gruppen Spaß machen!

Vielleicht braucht es da auch einen Stellvertreter für den Hauptmann, der in der Zeit der Übungen Delegationen von anderen Lagern empfängt. Nur mal so grad angedacht.

P.S.: Ich habe gerade gelesen, dass es einen Obristen gab, der den Hauptmann vertreten hat. Habe ich so absolut nicht mitbekommen.

Klasse fand ich dieses Jahr die beiden „Jobs“, die neu vergeben wurden. Den des Zeugwarts und den des Nachtwächters. Bitte gerne das nächste Mal wieder, ich fand, es hat super funktioniert. Und nicht nur, weil ich die Nachtwächterin war, sondern weil es auch Spiel generiert hat.

Nachtwächterin

Nachdem ich mich das letzte Jahr darüber geärgert habe, dass das Lager nachts so dunkel war, habe ich dieses Jahr sofort zugesagt, als es hieß, der Pulvergraben braucht einen Nachtwächter.

Am Anfang hatte ich noch Sorge, ob ich das hinbekomme, aber das war natürlich total unbegründet. Im Endeffekt war es zweimal am Tag was machen: Irgendwann die alten Kerzen gegen neue austauschen und abends dann einmal alle Kerzen anzünden. (So hat man die „Arbeit“, die man nicht wirklich Arbeit nennen kann, ganz gut entzerrt) Später in der Nacht habe ich dann nochmal geschaut, ob nicht die eine oder andere Kerze ausgegangen ist und ausgetauscht werden musste oder so. Alles also total easy. Und eine wunderschöne Schärpe habe ich auch bekommen (an die sich Honoratia erst gewöhnen musste).
Noch einfacher wurde es dadurch, dass es drei andere Schärpen gab, die ich an andere für länger oder für kurz vergeben konnte und sie damit wahlweise zum Stellvertreter, Lehrling oder Zwangsrekrutierten gemacht habe. Im Endeffekt habe ich so einmal am Mittwochabend alle Kerzen angezündet und einmal am Donnerstag alle Kerzen ausgetauscht. Den Rest habe ich delegiert ^_^
Danke an meine Stellvertreter, Lehrlinge und Zwangsrekrutierten, dass sie das alle so schön mitgemacht haben. Ich habe extra versucht viel zu delegieren, damit halt die schönen Schärpen getragen werden (ich war geradezu moralisch dazu verpflichtet, die Schärpen zu vergeben) und einfach ein bisschen Spiel zu haben.
Ich fand die Taktik. jeden Tag einen neuen Stellvertreter zu haben, hat gut funktioniert.

Im nächsten Pulvergraben mache ich das gerne nochmal, wenn sich kein anderer findet. Und dann habe ich vielleicht sogar meinen Haken für meine Tasche 😉

Schlachten & Endschlacht

Ich hatte dieses Jahr drei Schlachten: die im Norrelag, die Schlacht von der Stadt gegen das Imperium und die Endschlacht. Etwas zu wenig für meinen Geschmack. (Ich hätte bei einer Nacht- und Nebelaktion noch dabei sein können, aber da hatte ich schon was vor und das wollte ich nicht absagen.) Jetzt, wo ich eine für mich passende Möglichkeit zum Knallen gefunden habe (Knallerbsen), macht mir das Schießen mit der Muskete noch mehr Spaß. Das Hantieren mit Schwarzpulver und dann nur das leise Puff von den Ladykrachern, wenn sie überhaupt losgehen, war mir dann doch zu umständlich.

Egal, zurück zu den Schlachten. Die erste mit dem Norrelag sollte eigentlich nur eine Drillübung sein. Das Norrelag war nur etwas müde von den ganzen Angriffen und da durften wir erst mal deren Gastfreundschaft genießen. Und wie es so ist, wurde das Norrelag während dieser Zeit gleich von drei Gruppen zusammen angegriffen. Gut, dass wir schon im Lager standen. Zwei Salven von uns durchs Tor später, hörten die Schlachthandlungen schnell auf. Ach, das war schön. Da sieht man mal, wo die Stärke vom Pulvergraben liegt.

Die zweite Schlacht sollte eigentlich auch schon Freitag sein, vertagte sich aber auf Samstagnachmittag. Da versperrte die Stadt dem Imperium den Weg in die Stadt. Wegen Steuereintreibung und so. Kurzerhand wurde im kleinen Wäldchen vor der Stadt eine Barrikade aufgebaut und fast alle Stadtgruppen entsandten Kämpfer, um das Imperium aufzuhalten. Das war ein schöner ungewohnter Anblick. Nach dem Beleidigungsaustausch kam es dann zum Kampf und wir haben das Imperium doch tatsächlich komplett überrannt!
Ich glaub, ich hab keinen getroffen, weder mit Muskete, noch mit Rapier, aber trotzdem Wuhuu! \o/

Und ein größeres Wuhuu gab es sogar nach der Endschlacht. Die hat nämlich auch die Stadt gewonnen!
Ich mag die Endschlacht und ich finde sie auch nicht OT. (Was ich schade finde ist, dass man sie wie OT behandelt, weil ‚Mähh, Endschlacht, will nicht, aber wir müssen ja.‘ oder ‚Määh, Endschlacht, danach sind alle immer so OT‘ oder ‚Määh, Endschlacht.‘)
Wenn man sich mal die IT-Regeln anschaut, passt das IT wunderbar. Es ist halt einfach ein Teil des Wettbewerbs, an dem jedes Lager mitmacht. Punkt. Was ist daran OT? Das die Leute danach ins OT gehen, ist deren Problem. Das muss man nicht.
Ich glaube, es würde sehr viel fehlen, wenn man sie ganz abschafft.

Neu-Ostringen & die anderen Lager

Ich war dieses Jahr noch mehr in der Stadt als im letzten Jahr. Eigentlich war ich nur einmal im Norrelag und habe sonst kein anderes Lager mitbekommen (jedenfalls nicht IT). Das Norrelag war dafür sehr gastfreundlich und als wir einmal bei einem der Anführer ausgeruht haben, fand ich das mit dem Trinken und Speisen im Kreis rumreichen sehr schön.

Die Stadt war von den Aufbauten gefühlt etwas nicht dicht. Das kam vorallem, da ein Händler noch vor IT wieder abbauen musste und dadurch eine riesige Lücke entstand auf deren anderer Seite die Arena war, die ja auch nochmal eine große Freifläche hatte. So war in dem Teil der Stadt eine sehr große Lücke. Und es gab irgendwie auch gefühlt weniger Händler. Besonders Essensstände waren selten. (Es gab wohl einen, aber den habe ich noch nicht mal gesehen.)
Was auch sehr schade war, dass Krabats Badehaus in der Unterstadt lag. So haben die, die davon wussten, zwar nie Probleme gehabt, einen Termin zu bekommen, aber dafür ist dieses Spielangebot eigentlich viel zu schade.
Ja, die Zuberwölfin war in der Stadt, zu der ich auch sehr gerne gehe, aber trotzdem hat Krabats Badehaus das nicht verdient.

Nichtsdestotrotz war ich als Nicht-Bademagd an diesem Wochenende noch nie sooft im Zuber wie zuvor. Das war schön.

Super fand ich die Bürgermeisterwahl, die das ganze Epic über ging, und besonders den Wahlkampf von John Williams (der halt dann auch mal zu den Leuten hingegangen ist, bürgernah halt). Honoratia interessiert sich eigentlich nicht für Politik, aber man hat trotzdem immer mal wieder was mitbekommen. Das hat zu einem lebendigen Stadtleben mit beigetragen.

Mein Epic

Hier mal das, in nicht besonderer Reihenfolge, was mein Epic 2016 ausgemacht hat:

Am Freitagabend gab es den Jungesellinnenabschied der Verlobten des Hauptmanns. Es war toll mit den Damen aus dem Pulvergraben umherzuziehen. Generell hatte ich dieses Jahr viel Spiel mit den Damen, was total Spaß gemacht hat. ❤

Ich hatte meinen Hut vergessen!!!! Totale Katastrophe eigentlich für einen Musketier. Deshalb hat sich Honoratia auch jeden Hut geschnappt, dem sie habhaft wurde. Leider musste sie die aber immer wieder abgeben.
Und dann wurde ich deshalb auch noch für eine Piratin gehalten 😦 Nie wieder ohne Hut!

Neben dem Hut hatte ich auch mein IT-Geld vergessen. Aber daran habe ich mal wieder gesehen, dass man kein IT-Geld von vornherein braucht. Ich hab dann einmal den Sold bekommen und musste mich einmal im Hospital verarzten lassen und schon hatte ich wieder viele kleine Münzen.

Endlich konnte ich mich mal im Hospital des Pilgerlagers verarzten lassen! Yeah. Allerdings musste ich vorher von so einer Blutnymphe beißen lassen. Elendiges Drecksweib.
Eigentlich sollte der Biss mich dann auch negativ beeinflussen. Ich habe also versucht meine innere Dunkelheit verstärkt auszuspielen, aber anscheinend war es nicht genug. Es ist jedenfalls keiner meiner Kumpanen drauf eingegangen. Und dann saß ich auch irgendwann im Zuber an dem Tag und habe beschlossen, dass Krabats Badehaus heilendes Zuberwasser besitzt und die Effekte des Bisses weg waren.

Das große Tief dieses Wochenendes war gar nicht ein persönliches, sondern von einem Freund, der mit mir zum Epic gefahren ist. Der hatte sich nämlich am Donnerstag das Knie verdreht und wollte dann verständlicherweise Freitag wieder nach Hause, weil er echt nichts machen konnte.
Ich habe ihn dann am Freitagvormittag nach Saarbrücken gefahren und in den Zug gesteckt. Das ging zum Glück. Die Alternative wäre gewesen, dass ich ihn ganz nach Freiburg zurück gefahren hätte. (Wenn es nicht anders gegangen wäre, hätte ich das gemacht, aber so war ich sehr froh, dass ich Freitagmittags wieder zurück war und nicht erst Freitagabends. Das Epic bzw. generell jedes Larp ist für mich Erholung. Da will ich jede Minute auskosten.)

Toll fand ich die Schilder auf den Klos vom Norrelag. Lustige Idee!

Krabats Badehaus muss hier auch nochmal erwähnt werden. Ich mein, egal, ob ich als SC da bin oder nicht. Wenn das Badehaus da ist, bin ich auch immer ein klein wenig Bademagd.

Ich hab bei der Endschlacht einen Ork erschossen!
Keine Ahnung, ob der meinen Knall gehört hat, aber er war vor mir, ich hab geschossen und dann ist er getroffen worden. Das war schön. Danke an die Orks für dieses Manöver!

Unterm Strich

Schönes Epic. Nicht mein schönstes, aber ich komme trotzdem gerne wieder. Es ist irgendwie total entspannend. Das Konzept ‚Larp für Erwachsene‘ und die SL ist nicht der Schiedsrichter, sondern der Helfer im Hintergrund, macht das Ganze zu einer sehr freien Veranstaltung, bei der ich mich nicht bevormundet fühle, sondern mein Ding machen kann. Das ist eine total schöne Immersion.

Larp-Charaktere, die ich wohl niemals bespielen werde, obwohl ich gerne würde

Dass mein Plan nur eine Handvoll Charaktere fürs Larp zu haben, nicht aufgeht, habe ich ja schon akzeptiert. Es braucht nun mal für manche Larps einen anderen Charakter. Oder der alte ist doof geworden. Oder man wird überredet einen Musketier zu machen.
Wie auch immer, es gibt mittlerweile eine Liste von Charakteren, die ich LIEBEND gerne bauen und spielen würde, es aber wegen Zeitmangel wohl nie machen werde. (Das gleiche Problem habe ich bei Cosplay, aber das ist noch eine andere Geschichte.) Hier also meine ultimative Wanna-Dos-Liste für Larp-Charaktere:

Christine von Colombi

Christine entstand in einer Pen&Paper-Runde in dem fantastischen System ‚Don’t rest your head‘. Sie ist eine Adelige aus Freiburg, deren ganze Familie ermordet wurde. Von meiner Vorstellung her passt sie perfekt in ein viktorianisches Steampunk-Setting. Eine erste Charakterskizze gibt es auch schon. Was mich daran hindert sie zu bauen? Der Aufwand für die Klamotten. Allein das Korsett ist einiges an Arbeit. Und, dass ich keinen wirklichen Grund habe, sprich keine Veranstaltung auf die ich mit ihr gehen könnte. Ja ja, ich könnte eine suchen. Aber da kommt dann das Zeitproblem wieder um die Ecke.
Sie ist jedenfalls die Kandidatin, die wohl am ehesten noch realisiert werden wird von dieser Liste. Ein paar Stoffe sind nämlich schon eingekauft und auf Steampunk hätte ich riesige Lust.

Kupfer-Priesterin

Eigentlich dachte ich, dass ich niemals und nimmer ins Kupferlager auf dem Drachenfest gehen würde. Ach, wie sich Dinge ändern. Mittlerweile spiele ich mit dem Gedanken vielleicht nächstes Jahr hinzugehen und dann brauch ich natürlich auch den passenden Charakter. Ein bisschen musste ich drüber nachdenken, aber es würde dann wahrscheinlich eine Priesternovizin werden. Ideen für die Gewandung hab ich auch schon, natürlich.

eine angehende Drachenzüchterin aus Ankh-Morpok

Letztens habe ich so überlegt, was für einen Charakter ich aus der Schweibenwelt gerne darstellen würde. Damit ich einen Charakter hätte, mit dem man auch mal komische Sachen machen kann ohne, dass es durch den Slapstick zu sehr das „ernste“ Fantasy stört. Herausgekommen ist eine angehende Drachenzüchterin, was nicht sehr überraschend ist, wenn man mich kennt.
Sie wird wohl nie realisiert werden.

Degenesis-Richterin

Zu diesem sehr geilen Endzeit-Setting gibt es auch Larps. Da ist die Idee nicht weit, auch einen Larp-Charakter zu basteln. Die Richter in dieser Welt haben coole Ledermäntel an und nen coolen Richterhammer. Und dürfen Sachen entscheiden. Aber für eine Richterin seh ich zu lieb aus. Und das wird sich auch nicht ändern. Deshalb wird dieser Charakter für immer nur eine Idee bleiben.

Degenesis-Botin

Schon eher könnte ich mir eine Botin vorstellen. Wenn ich also jemals auf eine Degenesis-Veranstaltung gehe, spiele ich Postbote. So ein paar Ideen fürs Outfit hab ich auch schon.

Halbdrache

Ich war auch schon mal SL (Spielleiter) auf einem Larp. Das war gar nicht so unspaßig (auch wenn ich lieber spiele). Auf diesem Larp gab es eine NSC, die das Kind eines Drachen und eines Waldgeistgottes gespielt hat. Ihre Gewandung war, na ja, nicht gerade überwältigend und hat eher auf den Aspekt ‚Sex sells‘ gesetzt. Das fand ich doof und mein Hirn hat auf dem Nachhauseweg angefangen zu überlegen, wie ich diese Rolle umsetzen würde. Zwei Skizzen dazu hängen mittlerweile an der Wand. Wahrscheinlich brauch ich einen konkreten Grund den Halbdrachen doch noch zum Leben zu erwecken. Ich habe noch Hoffnung, dass ich das irgendwann mache.
(Und dann spiel ich ihn als NSC, als SC wäre mir das zu pappnasig.)

Landsknechtsmagd oder sowas

Ich mag nur sehr wenige Landsknechte. Die sind mir manchmal einfach zu anzüglich. Und trotzdem plane ich schon länger eine Cranach-Landsknecht-Klamotte zu machen. (Ein Freund hat mir die Idee in den Kopf gesetzt.)  Warum? Weil so ein Cranach-Kleid ziemlich geil aussieht und ich die Hüte sehr mag.
Farbkonzept steht schon, dunkelblau-schwarz-weiß mit Schwerpunkt auf blau. Ja, ich orientiere mich da an der Tardis.

Nordmannsfrau

Ich hatte mal was mit jemanden, der nen Nordmann gespielt hat. Da kam mir natürlich die Idee eine passende Nordmannsfrau zu basteln. Das mit dem Nordmann hat dann doch nicht geklappt, aber die Idee eine Nordmannsfrau zu machen ist geblieben…
Die Farbkombi weiß ich schon. Beige-Rot.