War was? 1st Edition

Eine Rubrik, eine Rubrik! Jubelt und frohlockt. Oder findet es total bescheuert.

Worum gehts? Ich werde Bilder von Sachen zeigen, die mir gewisse Tage versüßt haben. Einfach Dinge, die ich toll fand. Ich hab das mal als Tipp gelesen, dass man jeden Tag ein solches Bild machen soll. Jeden Tag habe ich das bisher nicht geschafft. Eigentlich heißt das für mich, ich muss mehr aus meinem Leben machen. Mal schauen, ob ich diese Erkenntnis umsetzen kann. Aber Schluss mit diesem langweiligen Text, ich will was zeigen.

Den Beutel zu diesem Muster habe ich vor kurzem vorgestellt. Es hat mich an dem Tag einfach nur gefreut, dass ich diesen Beutel endlich fertig hatte. Und das Muster an sich finde ich immer noch sehr klasse.

Ich war heute mit einer ganz lieben Freunden in der Stadt unterwegs mit einem Zwischenstopp auf dem Kanonenplatz. Das ist die Mauer, auf der wir saßen und auf Freiburg hinunterschauten. Ach, heut war schon schön. (Mal abgesehen von diesem Wahlergebnis.)

Dieses Wahlplakat der Piraten hat mich echt zum Lachen gebracht.

Ich bin gerade am nähen des Reisemantels für Helena (im piratigen Stil) und schon total verliebt in das Teil. Hier sieht man die eingenähten Taschen mit den schönen, goldenen Knöpfen. Hach, einfach ❤

 

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Nähtantenalltag

Ich nähe in letzter Zeit sehr viel, wie aus dem letzten Blogeintrag ja auch ersichtlich. Zum einen, weil ich das ganz gerne mache, zum anderen habe ich dieses Jahr noch eine Deadline. Nämlich Silvester. Da spiel ich ja wieder meine Baronstochter Danielle und die braucht einfach mehr Gewandung.

Inzwischen ist ein bißchen von der To-Sew-for-Danielle-Liste fertig geworden. Zum einen das Unterkleid, das ich letztens schon vorgestellt habe. Daneben habe ich in den letzten Tagen ihr Krappkleid überarbeitet. Da hat mich nämlich das Futter gestört. Das war einfach zu warm. Das Futter ist jetzt, bis auf den Rand am Kragen und der Knopfleiste, sowie den Unterärmeln, herausgetrennt. Leider habe ich damals die Nähte innen nicht schön versäumt, aber die sind ja auch innen. Heute würde ich das anders machen, getreu dem Innen-schön-Kredo, aber man lernt ja nie aus.


Daneben hat das Kleid noch zwei Stickereien bekommen. Von Anfang an war geplant, dass das Kleid am Kragen noch eine Stickerei bekommt. Irgendwas Florales. Damals hatte ich aber keine Zeit mehr dafür. Jetzt schon:

Eigentlich sollte die Stickerei ursprünglich noch etwas breiter sein, aber ich finde das so eigentlich ganz gut. Nicht ganz so aufdringlich, aber wertet das Kleid ungemein auf.

Das gleiche Muster habe ich auch für den Saum benutzt. Mit dem schönen Nebeneffekt, dass der Saum damit gleich festgenäht wurde. (In Wahrheit kam die Stickerei auf den Saum, um den Saum zu versäumen ^_^)
Man sieht leider noch die alte Saumnaht. Ich hoffe, das hängt sich irgendwann aus, oder wird nach dem ersten Waschen besser.

Damit wäre das Krappkleid fertig. Und wenn ich das Unterkleid drunter anziehe, sieht man auf den Schultern und im Nacken auch die Stickerei davon. Das find ich doch mal sehr schön. Auch wenn das nicht geplant war.

Ja, es war wirklich geplant, dass man diese tolle Stickerei, die sehr viel Arbeit war, nicht sieht. Ja, ich weiß, ich bin verrückt.

Als nächstes für Danielle sollte ich endlich mal das Schnittmuster für ihr zweites Tageskleid entwerfen. Ich habe leider immer noch keinen Stoff gefunden. Ich habe da ja konkrete Vorstellungen. Es soll ein dünner, dunkelblauer Wollstoff werden. Aber so einen zu finden ist nicht ganz so einfach. Hmm, vielleicht muss ich hellen Wollstoff kaufen und den dann färben…
Das Tageskleid muss auf jeden Fall noch gemacht werden. Nur ein Tageskleid für fünf Tage ist eindeutig zu wenig.

Aber etwas anderes ist noch fertig geworden die Tage. Und zwar ein kurzes, ärmelloses, grünes Überkleid, mit giftgrünem Futter.

Den Stoff hatte ich damals schon für Dascon II besorgt, aber das Kleid, das ich damals daraus genäht habe, passte überhaupt nicht. Also habe ich das umgeändert. Und ärmellos ist es, weil ich sau ungerne Ärmel einnähe.
Und eigentlich sollte das Kleid vorne komplett geknöpft werden. Aber erstens wären das echt viele Knopflöcher gewesen und zweites hätte das dann eine sehr  komische Figur gemacht bei mir. (Der Schnitt ist leider nicht ideal geworden.) Also bekam das Kleid nur eine Schließe.
Ich hoffe diese Mängel werden von der Stickerei wettgemacht *gg*
(Es sitzt an mir übrigens besser als es am Kleiderhaken hängt.)

Daneben nähe ich ja an meinem Piratenherbstmantel. Der ist mir (ich hätte Burda einfach nicht vertrauen sollen! Vertraut Burda nicht!!!) leider etwas zu groß geworden. Egal, das sollte so sein.
(Ich weiß auch leider nicht, wie ich das etwas berichtigen kann, der Schnitt ist da einfach nicht so einfach zu ändern an den entsprechenden Stellen.)

Dafür sind die Knöpfe der Knaller. Die ersten sind schon angenäht:

Und der Zweitrock für Helena ist fertig geworden. Total Un-A, weil mit Plastikknöpfen, aber das stört mich bei dem irgendwie grad gar nicht.

Ich lerne burdanesisch

Es gibt da so ein Land, mitten unter uns (und mit uns meine ich Deutschland, und mit mitten meine ich in Offenburg, und mit Land meine ich Firma (und ja, ich weiß, wenn man das jetzt einsetzt, kommt Quark raus)), da spricht man burdanesisch. Es ist eine heimtückische Sprache, meint man doch auf den ersten Blick, man versteht jedes Wort. Aber schon auf den zweiten Blick fängt das Gehirn an Knoten zu bilden. Beim konzentrierten Durchlesen verwandeln sich die Sätze in Züge, die ihren Inhalt vom inneren Bahnhof hinfort bringen. Aber dann kommt da ein Satz, den man versteht (jedenfalls glaubt man das) und man schöpft Hoffnung. Doch, die Hoffnung ist trügerisch, ist doch der nächste Satz schon wieder komplettes Gibberisch und man denkt, dass man wohl ein zehnsemestriges Studium braucht, um den vorliegenden Text halbwegs zu verstehen.

Glücklicherweise habe ich über zehn Semester studiert. Und mit einem Physik-Diplom sollte es ja möglich sein, Sinn hinter all diesen verqueren Wörtern zu finden. Das hab ich ja schließlich gelernt.

Bis jetzt bin ich erfolgreich. Einiges war zwar wirklich verquer, das hab ich dann aber einfach übersprungen oder anders gemacht. Improvisation war schließlich auch ein Teil meiner Ausbildung. Es fehlen jetzt nur noch die Ärmel und das Futter. Das werden noch zwei interessante Teilprojekte, ich bin aber zuversichtlich, dass ich diese Teile auch erfolgreich an meinen neuen Herbstpiratenmantel bringe:

Frontansicht, Mantel geschlossen       Frontansicht, Mantel offen       Rückansicht

Die passenden Knöpfe sind auch schon ausgesucht (passen perfekt, sind kleine Fake-Kompasse) und bestellt.

Ich liebe den Mantel jetzt schon. Und wenn ich die Ärmel nicht ganz verhaue (und das ist eher unwahrscheinlich), wird der einfach super!