Meine letzten Machwerke

Ich hatte ja ggeschrieben, dass ich im Moment sticke. Hier also mal, was ich bisher geschafft habe.

Zuallererst ist da eine Auftragsarbeit für einen Freund, der sich einen Almosenbeutel mit seinem Wappen gewünscht hat. Eigentlich wollte ich die Stickerei mit einem anderen Stich machen, aber da hat das Designen vom Muster überhaupt nicht geklappt. Also wurde es doch wieder ein Gobelinstich. Hier also das fertige Stickbild (Gewisse Leute sollten jetzt wissen, wessen Wappen das ist^^):

Und ein Detailbild von einer Ecke. Einige der weißen Punkte am Rand habe ich zusätzlich noch mit Silbergarn umstickt:

Ich hatte ja gesagt, dass ich nicht nur einen Beute gerade sticke, sondern mehrere. Inzwischen sind es drei geworden. Einen davon werd ich verschenken, die anderen sind bisher für mich gedacht, zumindest der weiß-weiß-grüne.

Das Muster vom ersten und vom letzten Bild ist das gleiche, nur mit anderen Farben gestickt. Beim weißen mag ich, dass die Struktur durch das Einfarbige zur Geltung kommt.

Für die ersten beiden habe ich am Anfang noch drei Fäden genommen, aber das ist bei dem verwendeten Stoff (10 Faden auf 1cm) zu wenig. Bei dem weiß-weiß-grünen habe ich vier Fäden genommen, das deckt schon besser. Auch wenn man das nicht ganz so beurteilen kann, weil ja Stoff und Faden die gleiche Farbe haben. Vielleicht muss ich bei farbigen Stickereien doch noch auf 5 Fäden umsteigen, oder einen anderen Stoff mit mehr Fäden pro Zentimeter nehmen.

Die Muster habe ich übrigens von hier.

Und dann bin ich letztens auf diese Seite aufmerksam geworden und war geplättet. Soviele Muster, soviele Ideen und Möglichkeiten! Tja, ich werde wohl so schnell keine Sorgen haben ein schönes Motiv zu finden.

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Der weitere Werdegang der Elena Fredo

Nachdem ich jetzt Elena zum ersten Mal gespielt habe und mir ihr Konzept ziemlich gut gefällt bisher, ist es eigentlich kein Wunder, dass ich das ganze etwas ausbauen will. Zumal sie von Anfang an als SC-Charakter geplant war, der häufig gespielt werden sollte.

Was zum einen jetzt fehlt ist erstmal jede Menge an Ausrüstung. Mehr Bücher (auch welche, die man zur Not werfen kann^^), mehr verschiedenfarbige Siegellacke, mehr Gerätschaften, mehr Kisten und Truhen und Kleinzeug, Papiere und Dokumente, und vorallem ein Teleskop.

Das Teleskop ist schon fest eingeplant, ein einfaches ist auch gar nicht so teuer. Das muss natürlich noch ambientig gestaltet werden, aber mit Klebefolie und Farbe kann man da einiges machen.
Ich habe auf der Herbst-Turney das erste Mal durch ein Teleskop in den Sternenhimmel geschaut. Danach habe ich mich gefragt, warum ich das früher nicht gemacht habe. Mittlerweile gibt es ja hunderte und tausende von astronomischen Bildern: Sterne, Monde, Planeten, Galaxien, Nebel; man kennt ja eigentlich alles, man hat ja alles eigentlich schon gesehen. Warum sollte ich da noch mal durch ein Teleskop schauen.
Aber was ich da gesehen habe, war einfach nur beeindruckend. Ich wäre sprachlos gewesen, wenn ich ein Mensch wäre, der sprachlos von solchen besonderen Momenten ist. Man ist getroffen, irgendwo tief in Innerem, weil es eben kein Bild ist, kein Photo, keine „Kopie“, sondern die Realität. Man sieht mit eigenen Augen die Venus und ist sich plötzlich bewußt, dass dieser Planet, von dem man eigentlich vorher nur gehört hat, wirklich existiert!
Deshalb werde ich nicht nur für Elena, sondern auch für mich dieses Teleskop besorgen. Mal schauen, was ich noch so alles sehen werde.

Zurück zu Elena, hier mal meine Wunschliste für sie:

  • Teleskop
  • alte Sternkarten
  • mehr Tinten
  • mehr Siegellacke
  • gutes Papier in verschiedenen Größen
  • Papierbehälter
  • Behältnis für wichtige Dokumente
  • viele physikalische Abhandlungen über was auch immer
  • ein Kistchen für die Tinten
  • generell mehr Kistchen und Truhen (Zeug dafür findet sich schon)
  • ein Rechenseil
  • ein Wetterglas
  • einen Abakus
  • ein Backgammon Spiel
  • mehr Bücher
  • einen Globus
  • komische, physikalische Gerätschaften

Das werde ich wohl nicht im nächsten Jahr alles besorgen können, aber nach und nach kann ich mir die Dinge ja anschaffen.

Apropos Dinge anschaffen, ich will mir ja ein Zelt anschaffen. (Allerdings erst, wenn ich ein eigenes Auto habe, was noch etwas dauern kann, leider. Mama spielt ja kein Lotto.) Entschieden habe ich mich eigentlich auch schon, entweder wird es das Sahara 400 oder das Sahara 500. Historisch überhaupt nicht A, aber für mich ambientig genug. Und über die Innenausstattung mach ich mir auch schon Gedanken. Teppiche werden reinkommen, und entweder ein Schnürbett oder eine Luftmatraze. (Ich habe zwar ein Feldbett, aber drauf schlafen find ich total unbequem, viel zu kleine Liegefläche. Längerfristig muss da einfach was anderes her.) Um die Mittelstange kommt dann ein kleiner Tisch, und in einer Ecke vielleicht einen kleinen Arbeitsbereich. Also alles so, dass ich dann auch mal IT jemanden in mein Zelt einladen kann.
Und das ganze OT-Zeug versteck ich in einer großen schönen Holztruhe.

Das ist mein Traum, hoffentlich wird er in den nächsten ein, zwei Jahren Wirklichkeit.

Ich brauche ein Auto

Wirklich. Das mein ich ganz ernst. Ich brauche ein Auto.

Nicht, weil Autofahren Spaß macht (was Tatsache ist) oder weil man einfach ein Auto haben sollte. Ich komm in meinem täglichen Leben sehr gut ohne Auto aus. Mein Fahrrad fährt, noch (obwohl ich es mal general überholen sollte), meine Beine können mich auch von A nach B tragen, und wenn nicht, dann gibt es immer noch die Straßenbahn oder die Couch bei meinem Kumpel in der Stadt.
Trotzdem, es gibt Zeiten, in denen ich mir wünsche, ein Auto zu besitzen, oder wenigstens einen Freund mit einem Auto das ich dann bei Bedarf immer ausleihen darf.

Da ich den im Moment noch nicht habe, brauch ich selbst ein Auto. Logisch, oder?

Wofür ich es brauche? Eigentlich nur für zwei, drei Wochenenden im Jahr. An den Wochenenden an denen ich auf ein Larp fahre.

Wie? Das reicht nicht als Erklärung? Was Larp ist, soll ich sagen?
Hmm, das würde jetzt an dieser Stelle etwas weit führen. Darf ich ein andermal darüber berichten? Nein? Äh, darf ich an dieser Stelle eine Kurzzusammenfassung geben und zu einem späteren Zeitpunkt weiter ausführen? Ja? Gut, danke.

Larp ist Zelten (meistens) in Kostümen (immer), und Monster mit Polsterwaffen hauen, oder sich gegenseitig hauen. (Hoffentlich liest das kein anderer Larper hier^^) Was ihr eigentlich nur wissen müsst, beim Larp hat man sehr viel Zeugs dabei, im Normalfall.
Kennt man ja vom normalen Zelten. Da braucht man ein Zelt (das beim Larp allerdings vom Volumen her schon was füllen kann, nicht, wie diese Iglus mit den Leichtmetallstangen), und einen Schlafsack, mind. eine Isomatte, manche haben Feldbetten. Dann das ganze Zeug fürs Kochen, Essen, Geschirr, Spülzeug. Tisch und Stühle. Dann die Klamotten für jegliches Wetter (und ein Wollumhang nimmt dann doch mehr Platz ein als eine Wind- und Regenjacke von Goretex), und passende Schuhe. Oder denkt einfach an euer letztes Festival, da kommt auch Zeugs zusammen.

Ich glaube, so langsam bekommt ihr eine Ahnung. Beim Larp hat man einfach viel Zeug (Ich kenne nur wenige Larper, die nicht viel Zeug haben) und das will natürlich zum Ort des Geschehens gebracht werden. Dieser Ort liegt meistens nicht in der eigenen Stadt, sondern irgendwo weit ab vom Schuß.
Das Zeug ist schwer.

Mittlerweile hat sich bei mir einiges angesammelt. Bei meinem letzten Larp war ich mit einem vollgepackten Reiserucksack unterwegs, an dem eine Isomatte und ein Schlafsack angebunden waren. Zusätzlich hatte ich noch ein Feldbett dabei und meine normale Tasche (Und der Inhalt war schon auf das Minimum reduziert!) Hatte ich schon erwähnt, dass das Zeug schwer ist?
Auf meiner Schottlandreise bin ich mit einem halb so großen Rucksack plus Tasche zurecht gekommen.

Und deshalb brauche ich ein Auto. Beim Larp hat man einfach zuviel Zeug, mitunter schweres Zeug. Das geht irgendwann nicht mehr mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu tranportieren!

Ach ja, und für Kendo wär ein Auto auch nicht schlecht.

Mama, wann kommt eigentlich der Lottogewinn?